Verband Deutscher Sinti und Roma
Landesverband Bayern e.V.
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Bayerischer Landtag stimmt Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Verband Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Bayern zu

Der Bayerische Landtag stimmte heute dem am 20. Februar 2018 zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bayerischen Landesverband Deutscher Sinti und Roma unterzeichneten Staatsvertrag einstimmig zu. Der damalige Ministerpräsident Horst Seehofer hatte den Vertrag gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Erich Schneeberger, unterzeichnet. Nach der nun erfolgten Zustimmung durch den Bayerischen Landtag tritt der Vertrag zum 1. Juli 2018 in Kraft. Pressemitteilung

Veranstaltung "Sinti und Roma - zuhause in Bayern und Europa" am 15. Apri 2018 im Bayerischen Landtag

Auf Einladung von Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote, MdL fand am 15. April 2018 unter dem Titel "Sinti und Roma - zuhause in Bayern und Europa" eine Veranstaltung im Bayerischen Landtag statt. Der Landtag wollte damit die Bedeutung der bayerischen Minderheit der Sinti und Roma thematisieren, nachdem am 20. Februar 2018 der Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Verband Deutscher Sinti und Roma - Landesverband Bayern unterzeichnet wurde.

Nach einer Begrüßung durch Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote sprachen Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger, Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth sowie die Staatssekretärin Carolina Trautner (Kultusministerium) Grußworte. Anschließend fand eine von Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote moderierte Podiumsdiskussion mit Frau Marcella Reinhardt (Vorsitzende des Regionalverbands Schwaben des Verbands Deutscher Sinti und Roma und Vorstandsmitglied des Bayerischen Landesverbands) und Herrn Romeo Franz (Geschäftsführer der Hildegard-Lagrenne-Stiftung) statt.

Link zum Bericht des Bayerischen Landtags:


Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote


Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger


Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth


Staatssekretärin Carolina Trautner (Kultusministerium)


Podiumsdiskussion im Senatssaal des Bayerischen Landtags: Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote, Marcella Reinhardt (Vorsitzende Regionalverband Schwaben), Romeo Franz (Vorsitzender Hildegard-Lagrenne-Stiftung)


Von links nach rechts: Albert Wolf (stellv. Landesverbandsvorsitzender), Marcella Reinhardt, Erich Schneeberger (Landesverbandsvorsitzender), Ulrike Gote (Landtagsvizepräsidentin), Romeo Franz (Geschäftsführer Hildegard-Lagrenne-Stiftung), Claudia Roth (Bundestagsvizepräsidentin), Carolina Trautner (Staatsskretärin, Kultusministerium), Hermann Höllenreiner (Zeitzeuge)



München: Gedenken an die Deportation der Münchner Sinti und Roma
am 13. März 1943

Am 13. März 1943 wurden 141 Sinti und Roma aus München in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Die meisten wurden dort Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes an den Sinti und Roma, dem europaweit 500.000 Angehörige der Minderheit zum Opfer fielen. Aus diesem Anlass erinnerten die Landeshauptstadt München, der Verband Deutscher Sinti und Roma, Landesverband Bayern, Madhouse gGmbH und weitere Kooperationspartner mit einer Veranstaltungsreihe an die ermordeten Münchner Sinti und Roma.

Zum Gedenken an die aus München deportierten Sinti und Roma fand am 13. März 2018 um 15.00 Uhr auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus eine öffentliche Namenslesung statt. Dabei wurden die Namen der im März 1943 aus München deportierten Sinti und Roma gelesen. Oberbürgermeister Dieter Reiter, der Vorsitzende des Verbands Deutscher Sinti und Roma, Erich Schneeberger sowie Herr Alexander Diepold (Madhouse gGmbH) hielten Ansprachen. Anschließend legten Oberbürgermeister Reiter und Landesverbandsvorsitzender Schneeberger am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus Kränze nieder. Zum Abschluss der Veranstaltung fand ein ökumenisches Gebet für die Opfer statt. Am Abend schloss sich eine Gedenkveranstaltung im Münchner Rathaus an, bei der für die Landeshauptstadt München Frau Bürgermeisterin Christine Strobl, Herr Polizeipräsident Hubertus Andrä, der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose und der Vorsitzende des bayerischen Landesverbands deutscher Sinti und Roma, Erich Schneeberger, sprachen. Am Ende der Veranstaltung berichtete der Holocaustüberlebende Peter Höllenreiner von seinem Verfolgungsschicksal.

Erich Schneeberger erklärte anlässlich des 75. Jahrestags der Deportation der Münchner Sinti und Roma: „Wir schulden es den Opfern, die Erinnerung stets wachzuhalten. Das öffentliche Gedenken, das wir am 13. März in München begehen, leistet hierzu einen bedeutenden Beitrag. 1982 wurde der Völkermord an den Sinti und Roma von der damaligen Bundesregierung unter Helmut Schmidt offiziell anerkannt. Dennoch sehen sich die seit über 600 Jahren in unserem Land beheimateten Sinti und Roma auch heute noch öffentlichen Anfeindungen und Diskriminierungen ausgesetzt. Deshalb müssen alle demokratischen Kräfte den neuen rechtspopulistischen Tendenzen in unserem Land entschieden entgegentreten.“

Oberbürgermeister Dieter Reiter bei seiner Rede vor dem Mahnmal am Platz der Opfer des Nationalsozialismus


Erich Schneeberger bei seiner Rede auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus


Alexander Diepold bei seiner Rede


Oberbürgermeister Dieter Reiter und Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger vor dem Mahnmal am Platz der Opfer des Nationalsozialismus


Öffentliche Namenslesung auf dem Platz der Opfer des Nationalsozialismus


Bürgermeisterin Strobl bei ihrer Ansprache während der Gedenkveranstaltung im Münchner Rathaus


Polizeipräsident Andrä bei seiner Rede


Zentralratsvorsitzender Romani Rose im großen Sitzungssaal des Münchner Rathauses


Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger bei seiner Rede im Münchner Rathaus


Der Holocaustüberlebende Peter Höllenreiner bei seinem Zeitzeugenbericht



Zu den Reden:

Bürgermeisterin Strobl (Redetext angefragt)

Polizeipräsident Andrä

Zentralratsvorsitzender Romani Rose

Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger

Hinweis auf Rahmenprogramm: Zum Gedenken an die deportierten und ermordeten Münchner Sinti und Roma findet ein umfangreiches Rahmenprogramm statt. Dieses steht unter folgendem Link der Landeshauptstadt München zum Download bereit: Hier gehts zum Rahmenprogramm


Hersbruck: Gedenken an die Deportation der Hersbrucker Sinti am 8. März 1943

Wie in den meisten Städten und Gemeinden des damaligen Deutschen Reichs, erging Anfang März 1943 auch an die Schutzpolizeidienstabteilung in Hersbruck der Befehl, alle hier lebenden Sinti-Familien am 8. März festzunehmen, um sie anschließend familienweise in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau zu deportieren. Nach heutigem Forschungsstand wurden 16 Hersbrucker Sinti - Männer, Frauen und Kinder - der Familien Lehmann, Höllenreiner, Strauß und Schmitt im März 1943 aus Hersbruck deportiert. Neun von ihnen wurden später in den Konzentrationslagern ermordet.

Aus diesem Anlass begingen die Stadt Hersbruck und der Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck sowie unser Landesverband am 8. März 2018 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eine Gedenkveranstaltung auf dem Oberen Markt in Hersbruck. Vorausgegangen waren zwei Schülerpräsentationen von Schülern und Schülerinnen des Paul-Pfinzig-Gymnasiums. Es sprachen Herr Bürgermeister Ilg für die Stadt Hersbruck, Herr Landrat Armin Kroder (Landkreis Nürnberger Land), Herr Pfarrer Wrensch für den Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck sowie Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger für den Verband Deutscher Sinti und Roma - Landesverband Bayern.

Zum ausführlichen Pressebericht in der Hersbrucker Zeitung vom 14.3.2018: Hier geht's zum Artikel



Bürgermeister Robert Ilg bei seiner Rede auf dem Oberen Markt in Hersbruck


Pfarrer Wrensch (Vorsitzender des Vereins Dokumentationsstätte KZ Hersbruck) während seiner Rede auf der Gedenkveranstaltung


Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger bei seiner Rede


Landrat Armin Kroder bei seiner Rede (links: Pfarrer Wrensch)



Gedenken an die Deportation der Münchner Sinti und Roma am 13. März 1943

Zum Flyer


Ministerpräsident Horst Seehofer und Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger haben am 20. Februar 2018 den Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bayerischen Landesverband Deutscher Sinti und Roma unterzeichnet

Am 20. Februar 2018 wurde im Prinz-Carl-Palais in München der Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bayerischen Landesverband Deutscher Sinti und Roma unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung des Staatsvertrags wurde ein wesentlicher Schritt zur Umsetzung des Europäischen Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten vollzogen. Ministerpräsident Horst Seehofer unterzeichnete den Vertrag gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma, Erich Schneeberger. Bei dem Termin waren Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, der Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, sowie weitere Persönlichkeiten anwesend.

Wie im Staatsvertrag festgestellt wird, soll „die bestehende enge Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat und dem Landesverband fortgesetzt und intensiviert werden.“ Freistaat und Landesverband arbeiten weiterhin gemeinsam an dem Ziel, der Diskriminierung von Angehörigen der Minderheit auf allen Gebieten des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens effizient und effektiv entgegenzuwirken.“ Dabei unterstützen Freistaat und Landesverband Initiativen auf den Gebieten von Bildung, Kultur und Wissenschaft, die dem Schutz und dem Erhalt der kulturellen Identität der hier als nationale Minderheit lebenden Sinti und Roma dienen und dem Antiziganismus entgegenwirken.“ Von besonderer Bedeutung ist dabei die Förderung der Erinnerung an die Geschichte der deutschen Sinti und Roma, insbesondere an die Verfolgung der Minderheit und den systematischen Völkermord durch die Nationalsozialisten.

Ministerpräsident Seehofer: „Mit der Vertragsunterzeichnung heute setzen wir ein historisches Zeichen. Wir bekennen uns zur politisch-historischen Verantwortung gegenüber den Sinti und Roma, die lange zu den vergessenen Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zählten, und bekräftigen gemeinsam die Grundlagen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Gegenwart und in der Zukunft. Wir wollen so Geschichtsbewusstsein, Aufklärung und Förderung der Toleranz gegenüber Minderheiten in den Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit rücken.“

Erich Schneeberger, Vorsitzender des Verbands Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Bayern: "Die nun auf staatsvertraglicher Ebene abgeschlossene Vereinbarung zwischen der Bayerischen Staatsregierung und unserem Landesverband ist für uns von zentraler Bedeutung und hat für die kommenden Jahre wesentlichen Einfluss auf die anzustrebende Gleichstellung sowie den Erhalt unserer Kultur und Tradition. Wir begrüßen es sehr, dass mit dem Abschluss des Vertrags die bisherigen freiwilligen Leistungen des Freistaats eine rechtlich verbindliche Grundlage erhalten und in ihrer Höhe nun den tatsächlichen Erfordernissen angepasst wurden. Ich danke der Bayerischen Staatsregierung und dem Bayerischen Landtag für die Unterstützung bei diesem wichtigen Anliegen.“

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle: „Der Vertrag zwischen der Bayerischen Staatsregierung und dem Landesverband der Deutschen Sinti und Roma bietet die Möglichkeit, die intensive Zusammenarbeit auf einer besonderen Grundlage fortzusetzen. Dabei kommt der Erinnerungsarbeit eine bedeutende Rolle zu. Neben der Schoah, dem Völkermord an den Juden, ist der Massenmord an den Sinti und Roma das zweite große genozidale Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands“.

Zentralratsvorsitzender Romani Rose: „Mit der Unterzeichnung des Staatsvertrags schreibt das Land Bayern fest, dass die bayerischen Sinti und Roma ein Teil des Landes, seiner Geschichte und Kultur sind. Damit wird den seit vielen Jahrhunderten in Bayern beheimateten deutschen Sinti und Roma die ihnen zustehende Anerkennung als gleichberechtigte Bürger zuteil.“

Pressebericht von Dietrich Mittler in der Süddeutschen Zeitung vom 20.2.2018

Zum Bericht auf der Homepage der Bayerischen Staatskanzlei


Ministerpräsident Horst Seehofer bei der Unterzeichnung des Staatsvertrags. Rechts: Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger (Bildquelle: Bayerische Staatskanzlei)

Ministerpräsident Horst Seehofer, Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger nach der Vertragsunterzeichnung (Bildquelle: Bayerische Staatskanzlei)

Von links nach rechts: Zentraratsvorsitzender Romani Rose, Ministerpräsident Horst Seehofer, Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger, Kultusminister Ludwig Spaenle (Bildquelle: Bayerische Staatskanzlei)

Ministerpräsident Horst Seehofer und Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger unterzeichnen am 20.02.2018 den Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Bayerischen Landesverband Deutscher Sinti und Roma

Pressemitteilung unseres Verbandes vom 20.2.2018

Ministerrat billigt Staatsvertrag

Die Bayerische Staatsregierung hat auf der Sitzung des Ministerrats vom 12. Dezember 2017 den Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Verband Deutscher Sinti und Roma - Landesverband Bayern beschlossen. Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger begrüßte den heutigen Beschluss der Staatsregierung als "wichtigen Schritt zur Umsetzung des Europäischen Rahmenübereinkommens zum Schutz nationaler Minderheiten." Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle erklärte heute: „Neben der Schoah, dem Völkermord an den Juden, ist der Massenmord an den Sinti und Roma das zweite große genozidale Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands. Dieser Vertrag ist Ausdruck des Bewusstseins einer historisch-politischen Verantwortung, die in die Zukunft weist.“

Die in Bayern lebenden deutschen Sinti und Roma sind die einzige im Freistaat lebende "nationale Minderheit" im Sinne des oben zitierten Rahmenübereinkommens des Europarats, welches von der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1995 unterzeichnet wurde. Gegenstand des Rahmenübereinkommens sind u.a. Schutz der kulturellen Identität und die Förderung nationaler Minderheiten.

Zur heutigen Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei (dort unter Tagesordnungspunkt 7):

Gedenkveranstaltung für die Opfer der „Nürnberger Rassengesetze“ am
15. September 2017

Am 15. September 2017 jährte sich die Verkündung der „Nürnberger Rassengesetze“ zum 82. mal Die „Nürnberger Rassengesetze“ wurden am 15. September 1935 während des 7. Reichsparteitags der NSDAP vom dazu eigens einberufenen und im damaligen Nürnberger Kulturvereinshaus am Frauentorgraben tagenden Reichstag erlassen. Das „Blutschutzgesetz“ verbot Eheschliessungen zwischen Juden und „Deutschblütigen“; das „Reichsbürgergesetz“ würdigte alle Menschen jüdischen Glaubens zu Staatsbürgern mit eingeschränkten Rechten herab. Auf direkte Anweisung von Reichsinnenminister Frick vom 3. Januar 1936 wurden Sinti und Roma ebenso den diskriminierenden Bestimmungen der „Nürnberger Gesetze“ unterworfen. Verbindungen zwischen Sinti/Roma und Nicht-Sinti/Roma wurden untersagt und unter Strafe gestellt. Zahlreiche Angehörige der Minderheit wurden in der Folgezeit wegen sogenannter „Rassenschande“ in Konzentrationslager deportiert.

Der Verband Deutscher Sinti und Roma - Landesverband Bayern hatte deshalb am Freitag, 15. September 2017 zum Gedenken am Mahnmal für die von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma (Ecke Frauentorgraben/Färbertor) eingeladen. Der 3. Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Klemens Gsell und der Vorsitzende des bayerischen Landesverbands Deutscher Sinti und Roma, Erich Schneeberger, sprachen Worte des Gedenkens legten Kränze nieder.
Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger

Bürgermeister Dr. Klemens Gsell

Bürgermeister Dr. Klemens Gsell und Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger bei der Kranzniederlegung

Bürgermeister Dr. Gsell und Landesverbandsvorsitzender Schneeberger vor dem Mahnmal. Im Hintergrund: Teilnehmer der Gedenkveranstaltung, darunter Mitglieder des Nürnberger Stadtrates, der Kirchen und der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg.
Vorstände des Landesverbands vor dem Mahnmal: Von links nach rechts: Roberto Paskowski, Erich Schneeberger, Siegfried Heilig, Marcella Reinhardt.

Veranstaltung im Bayerischen Landtag am 7. April 2017:
"Sinti und Roma - zuhause in Bayern und Europa"

Zum ausführlichen Bericht auf der Homepage des Bayerischen Landtags:
www.bayern.landtag.de/aktuelles/veranstaltungen/gaeste-und-begegnungen/07042017-tag-der-sinti-und-roma


Herbert Püls (Ministerialdirektor, Kultusministerium), Barbara Lochbihler (Europaabgeorndete Bündnis 90/Die Grünen), Ulrike Gote (Landtagsvizepräsidentin), Erich Schneeberger (Vorsitzender Verbands Deutscher Sinti und Roma - LV Bayern)


Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote begrüßt die Gäste im Senatssaal des Bayerischen Landtags


Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger bei seinem Grußwort


Ministerialdirektor Herbert Püls (Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst) bei seinem Grußwort


Die Europaabgeordnete Barbara Lochbihler sprach in ihrem Impulsreferat zur "EU-Roma-Strategie und ihre Umsetzung in Bayern


Der aus einer Augsburger Sinti-Familie stammende Musiker Nico Franz (Violine) sorgte für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung


Gespräch mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle am 28. März 2017

Am 28. März 2017 sprachen der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose und Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger in der Bayerischen Staatskanzlei mit Ministerpräsident Horst Seehofer und Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle über die aktuelle Situation der als nationale Minderheit im Freistaat Bayern lebenden deutschen Sinti und Roma.

Ministerpräsident Horst Seehofer begrüßt Landesverbandsvorsitzenden Erich Schneeberger in der Bayerischen Staatskanzlei (Bildquelle: Bayerische Staatskanzlei)

von links nach rechts: Ministerpräsident Horst Seehofer, Kultusminister Ludwig Spaenle (verdeckt), Ministerialdirektor Herbert Püls (Kultusministerium), Landesverbandsvorsitzender Erich Schneeberger, Zentralratsvorsitzender Romani Rose (Bildquelle: Bayerische Staatskanzlei)

Münchner Bürgerrechts-Aktivistin Uta Horstmann wurde von Bundespräsident Joachim Gauck für ihre langjährige Arbeit mit Sinti und Roma mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt


Staatsministerin Emilia Müller überreicht Uta Horstmann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Copyright Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration
Pressemitteilung unseres Verbandes vom 13.01.2017

Trauer um Häns’che Weiss

Pressemitteilung unseres Verbandes vom 6.6.2016

Enthüllung des Mahnmals für die im KZ Flossenbürg ermordeten Sinti und Roma

Pressemitteilung unseres Verbandes vom 12.4.2016

Bayerische Regelung zum Erhalt der Grabstätten vom NS-Regime verfolgter Sinti und Roma

Pressemitteilung unseres Verbandes vom 11.3.2016
Link zur Veröffentlichung der Bayerischen Staatskanzlei

 
 
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